12 deutsche Schriftsteller*innen weilen einen Monat in einer tschechischen Regionalhauptstadt, die nicht Prag heißt, in Gegenden, wo Reisende eher nicht hinkommen und wo sie selbst vorher noch nicht waren. Kennengelernt haben sie das alltägliche, für uns selten sichtbare Tschechien. Clemens Meyer war in Karlovy Vary (Karlsbad). Entstanden ist eine Erzählung, die in dem Band „Jenseits von Prag“ erschienen ist und aus dem er Auszüge lesen wird. Wie hat er die Kurstadt und ihre Einwohner*innen erlebt? Was hat er entdeckt und welches Erlebnis hat es nicht in die Erzählung geschafft. Darüber spricht er mit dem Initiator des Projekts Lubomír Suva.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Euroregion Elbe/Labe.
Biografie
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle (Saale), lebt in Leipzig. Sein Debütroman „Als wir träumten“ erschien 2006, gefolgt von „Die Nacht, die Lichter“ (2008), „Gewalten. Ein Tagebuch“ (2010), „Im Stein“ (2013), den Frankfurter Poetikvorlesungen „Der Untergang der Äkschn GmbH“ (2016) und den Erzählungen „Die stillen Trabanten“ (2017). Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse. „Im Stein“ erhielt den Bremer Literaturpreis und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Auch sein Roman „Die Projektoren“ war 2024 für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2024 sowie dem Preis der LiteraTour Nord 2025 geehrt. Für sein Gesamtwerk erhält er den Lessing-Preis 2025 des Freistaates Sachsen.
Förderung
Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.





