Beim Showcase Digital Art im Rahmen der HYBRID Biennale 2026 bringt WIR GESTALTEN DRESDEN lokale Digital Artists mit internationalen Perspektiven zusammen.
In einem kompakten Mini-Messeformat präsentieren Dresdner Kreativschaffende ihre aktuellen Arbeiten und Projekte. Zu sehen gibt es digitale Kunst in ihrer ganzen Bandbreite: von generativen und KI-gestützten Projekten über audiovisuelle Arbeiten und interaktive Installationen.
Der Showcase schafft Raum für Gespräche, Vernetzung und neue Kooperationen. Gemeinsam mit WIR GESTALTEN DRESDEN entsteht eine Plattform für die lokale Kreativszene, ihre Arbeiten und den Austausch mit Künstler*innen und Institutionen aus dem internationalen Biennale-Netzwerk.
Ausgewählte Arbeiten / Künstler*innen:
| Katerina Belkina Studio Katerina Belkina For all mankind (Fotografie / digitale Malerei) | Katerina Belkina (*1974 in Samara, Russland) verbindet Fotografie und Malerei zu geheimnisvollen Bildwelten. Sie studierte Kunst und Fotografie in ihrer Heimatstadt und stellt international aus. 2007 wurde sie für den Kandinsky-Preis nominiert, 2015 erhielt sie den Internationalen Lucas-Cranach-Preis und 2016 den Hasselblad Masters Award. Sie lebt und arbeitet in Dresden. |
| Oliver Hartmann Etui Records What If The Machines...? (Generative Klanginstallation) | Oliver Hartmann produziert elektronische Musik und ist Labelbetreiber von Etui Records. Seine Installation für Modulare Synthesizer „What If The Machines...?“ untersucht die Beziehung zwischen algorithmischen Strukturen und autonomer Klangerzeugung und hinterfragt dabei die Rolle des Komponisten in einer Welt, in der Maschinen zu Interpreten werden. |
| Marie Eichler Fakultät Design der HTW Dresden Resonare (Interaktive Klanginstallation) | HTW-Designstudentin Marie Eichler untersucht Ko-Kreation als flüchtiges, multisensorisches Erlebnis: Berührungen von Kontaktflächen werden in Schwingung übersetzt, die ein Wasserbecken in Resonanz versetzen. Im Zusammenspiel von Berührung und Wasserbewegung entstehen ständig wechselnde Strukturen. Jede Interaktion erzeugt ein einzigartiges, vergängliches Bild, das sich nie exakt wiederholen lässt. |
| Minh Nguyet Pham Fakultät Design der HTW Dresden Zwischen Mensch und Maschine (Mimikgesteuerte Visualisierung) | Minh Nguyet Pham übersetzt Forschung der HTW zum Erkennen emotionaler Signale in ein interaktives visuelles Experiment: Menschliche Mimik steuert Bewegung, Farbe und Form digitaler Punkte. Diese reagieren unmittelbar auf den Ausdruck des Gegenübers. Die Arbeit erkundet, wie intuitive Interaktionen die Kommunikation und die Entwicklung empathischer Assistenzsysteme unterstützen können. |
| JeongHo Park Fakultät Design der HTW Dresden ASCII-Drucker (Generative Druckinstallation) | JeongHo Park, Mitarbeiter der Fakultät Design an der HTW Dresden, verbindet Bürotechnik mit ASCII-Kunst. Ein Mikrocontroller, elektrisch mit einer Schreibmaschine verbunden, setzt vorgelernte Verse zu neuen Gedichten zusammen. Zu jedem Gedicht entsteht ein eigenes abstraktes Bild. Beim Schreiben verwirft er Wörter, streicht sie durch und tastet sich so zu einer Richtung vor, die ihm gefällt. |
Johann Frenzel color_burst.raw | 2026 | „Es ist nicht immer leicht auszuhalten. Manchmal ist es laut, grell und übersteuert. Wer das Unangenehme ausblendet, verliert damit auch die Farben.“ Johann Frenzel arbeitet mit Emotionen, obsoleter Videotechnik und analogem Videofeedback. Technische Fehler, Rückkopplungen und Zufälle werden dabei nicht korrigiert, sondern Teil der künstlerischen Arbeit. |




