Anlässlich von „TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ widmet sich HELLERAU in der Programmreihe „Fragments of Life and Art“ jüdischer Erfahrung und künstlerischer Praxis in unterschiedlichen Facetten. Ausgangspunkt sind historische wie künstlerische Verbindungslinien zu HELLERAU, die bis in die Gegenwart hineinwirken. In einem gemeinsamen Open Studio geben die Residenzkünstler*innen Amit & Tomer Abend, Anna Lublina & Raha Dehghani Vinicheh und Dina Zaitev einen Einblick in ihre jeweiligen Recherchen.
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Biografien
Amit und Tomer Abend
Amit und Tomer Abend sind Geschwister, die in Israel geboren und aufgewachsen sind und deren künstlerisches Schaffen verschiedene Disziplinen und Orte umfasst. Amit Abend lebt und arbeitet als Choreografin und Tänzerin in Dresden und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Autobiografie und Fantasie. Tomer Abend arbeitet als multidisziplinärer bildender Künstler, Autor, Musiker und Filmemacher in Tel Aviv und erforscht in seinen Arbeiten die vielschichtigen Ausdrucksmöglichkeiten der audiovisuellen Sprache und die besondere Kraft des Kinos.
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Anna Lublina und Raha Dehghani Vinicheh
Anna Lublina und Raha Dehghani Vinicheh erforschen gemeinsam Rituale, Zeremonien und Protest als performative Praktiken und untersuchen traditionelle kulturelle Formen als Grundlage für zeitgenössische Spiritualität und Ästhetik. Ihr Residenz-Projekt „Veltroyer“ versteht sich als ein performatives Trauerritual, das sich auf traditionelle jüdische, iranische sowie erdverbundenen Praktiken stützt. Es dient dazu, den Verlust nichtmenschlicher Welten zu betrauern und Formen kollektiver Erinnerung und Verbundenheit zu schaffen.
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Dina Zaitev
Dina Zaitev ist bildende Künstlerin, Bühnenbildnerin, Theater- und Kulturschaffende. Ihre Arbeiten verbinden die Grenzen konzeptioneller Kunst mit gesellschaftspolitischen Themen. Seit Jahren bildet das Hinterfragen von (Familien-)Geschichte, Identität und Mehrfachzugehörigkeit in ihrer eigenen post-sowjetisch-jüdisch-(deutschen) Sozialisierung einen großen Schwerpunkt in ihrer Arbeit.
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Förderung











