Sara Glojnariċ ist Gast unserer aktuellen Ausgabe von „Komponist*in zum Frühstück”.
Die Musik der 1991 in Zagreb, Kroatien, geborenen Komponistin bewegt sich bewusst zwischen den Grenzen von Kunstmusik und populären Ausdrucksformen und nutzt diese Reibung als kreativen Motor. Dabei geht es ihr nicht um eine bloße Fusion von Genres, sondern um eine kritische Reflexion über die Mechanismen von Identität und kultureller Repräsentation. Feministische und queere Blickwinkel wie allgemein sozio-politische Bedingungen der Musik prägen ihr Schaffen ebenso wie die Untersuchung kollektiver Erinnerung und interkultureller Brüche.
Das Frühstück beinhaltet: Kaffee, ein Glas Orangensaft, Rührei mit oder ohne Schinken bzw. gekochtes Ei, Marmelade, verschiedene vegane und vegetarische Aufstriche wie Hummus, Käse, Wurst und verschiede Brötchen (auch glutenfrei), Müsli sowie Obst.
Audioflyer „Komponist*in zum Frühstück“
Programm
„Latitudes“
für Klavier solo und Video
„Artefacts #3“
für kleines Ensemble und Video
„Latitudes #2“
für Schlagzeug solo
„sugarcoating #3“
für ensemble courage
Biografie

Foto: Mateja Vrčković
Sara Glojnarić (*1991, Zagreb) verbindet in ihrer Musik elektronische Klänge, Samples, Popkultur und klassische Instrumente. Ein wiederkehrendes Thema ihrer Arbeit ist das Sammeln und Archivieren musikalischer Erinnerungen. Ihre Oper Station Paradiso wurde 2026 an der Staatsoper Stuttgart uraufgeführt. 2023 erhielt sie den Ernst von Siemens Förderpreis für Komposition, 2024 den Orchesterpreis der Donaueschinger Musiktage. Zu ihren kommenden Projekten zählen ein neues Orchesterwerk für das Swedish Radio Symphony Orchestra und eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin.
Cast & Credits
ensemble courage
| Michiko Saiki | Klavier |
| Ulrich Grafe | Schlagwerk |
| Susanne Stock | Akkordeon |
| Katrin Paulitz | Flöten |
| Georg Wettin | Klarinetten |
| Uta-Maria Lempert | Violine |
| Matthias Lorenz | Cello |
Die Moderation der Veranstaltung sowie das Gespräch mit der Komponistin führt Jan Michael Horstmann.
Förderung
Eine Produktion von ensemble courage und HELLERAU, gefördert von der Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur und Denkmalschutz und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


















