Festspielhaus Hellerau

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Shifting Realities

Informationen

Do 09.02. // im Anschluss: Publikumsgespräch


Sa 11.02. // 11–13 Uhr // Workshop für Profitänzer mit Germaine ­Acogny

Anmeldungen unter: a.schmidt@hellerau.org


Wer am 10.02.Mon Élue Noir 
 besucht, erhält das Ticket für Specific people zum halben Preis.

Vergangene Termine

  • Do 09.02.17 20:00
  • Fr 10.02.17 20:00

Tanz 45 Min.

Olivier Dubois / 
Germaine Acogny


Mon Élue Noire

Sie gilt als „Grande Dame“ des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes: Germaine Acogny, charismatische Tänzerin, visionäre Choreografin, ehemals Direktorin der legendären Béjart-Schule Mudra Afrique und Gründerin ihres Tanzzentrums École des Sables nahe Dakar. Olivier Dubois wurde mit provokanten und herausfordernden Stücken wie Tragédie und Révolution zu einem der meist beachteten jüngeren Choreografen Frankreichs und 2014 zum Leiter des angesehenen Ballet du Nord in Roubaix. In Mon Élue Noire („meine schwarze Auserwählte“) bringt er diesmal Acogny selbst auf die Bühne. In reduziertem Setting – die Tänzerin allein auf einer winzigen Bühne, hell erleuchtet wie ein Schmuckstück – holt Dubois alle Afrikabilder hervor, die wir bewusst oder unbewusst im Kopf haben. Von stark, wild, erotisch bis zur Versklavung und totalen Erschöpfung. Ein ganz realer Blick, der die kolonialen Zuschreibungen reflektiert und in der archaischen Komposition widerhallt.


Interview mit Germaine Acogny, der Grande Dame des zeitgenössischen Tanzes:

Eine Produktion vom Ballet du Nord – Centre chorégraphique national Roubaix Nord-Pas de Calais in Koproduktion mit fabrik Potsdam im Rahmen des Programms „Artists in residence“, CENTQUATRE Paris, La Bâtie Festival de Genéve. Olivier Dubois ist assoziierter Künstler von CENTQUATRE Paris.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden