Festspielhaus Hellerau

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Reihe Kunst und Spiritualität 23.04.2018-27.04.2018

4. Dresdner Chorwerkstatt CoroTopia

Bei CoroTopia wird live vor den Ohren des neugierigen Publikums an den Klängen unserer Zeit getüftelt. In der mittlerweile 4. Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik erfüllen der Dresdner Kammerchor, sein Leiter Hans-Christoph Rademann und drei Komponisten das Festspielhaus HELLERAU eine Woche lang mit vokaler Zukunftsmusik: Der Berliner Nachwuchskomponist Maximilian Schnaus, die Japanerin Malika Kishino und der Dresdner Carsten Hennig arbeiten mit Chor und Dirigent an drei neuen Werken zum Thema „Verbundenheit“.
Was verbindet uns, was trennt uns? Anhand des Systems „Chor“ werden diese Fragen aus gesellschaftlichen, biologischen und philosophischen Blickwinkeln reflektiert. Hierfür verbindet sich der Dresdner Kammerchor mit zwei weiteren Chorgruppen: dem polnischen Paderewski Chamber Choir und dem Projektchor VoiceVenture, in dem Profisänger, Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete ein eigenes Stück als Gemeinschaftswerk entwickeln. Die Ergebnisse der Werkstatt sind schließlich im großen Abschlusskonzert zu hören.

Hans-Christoph Rademann, Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden, ist Gründer und Leiter des Dresdner Kammerchores sowie Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart; zuvor war er als Chefdirigent des NDR Chores und des RIAS Kammerchores tätig. Der international renommierte Chorklangspezialist engagiert sich vielfältig in der Alten Musik und der zeitgenössischen Chormusik.

Malika Kishino, geboren in Kyoto/Japan, studierte nach ihrem Juradiplom Komposition in Paris und Lyon. Die japanische Kultur und Philosophie sind für Kishinos Musik prägend, äußern sich jedoch nicht in traditionellen musikalischen Elementen. Vielmehr sind Natur und Schönheit wesentliche Bezugspunkte in ihrer sensiblen und spannungsvollen Klangästhetik; insbesondere optisch-visuelle Phänomene oder physikalische Zustände geben Inspiration für Struktur und Wesen ihrer Werke, die sie selbst als Klangorganismen beschreibt.

Der Dresdner Komponist Carsten Hennig studierte in Ludwigsburg, Rostock (bei Adriana Hölzsky) und am Mozarteum Salzburg. Er begreift Musik als eine Kunst, die in den Belangen der Gegenwart verankert ist. Aus einer spezifische Fragestellung heraus entwickelt er oft nicht nur die Gestalt, sondern bereits die Gestaltungsprinzipien eines neuen Werkes. So wagt er für CoroTopia das "Experiment Verbundenheit" in Form einer interkulturellen Gemeinschaftskomposition mit Laien.

Der Komponist und Organist Maximilian Schnaus wurde in Unterfranken geboren und studierte in Hannover und Amsterdam; 2014 legte er an der UdK Berlin sein Konzertexamen Orgel mit Auszeichnung ab. Seit 2013 ist er Organist der Sophienkirche Berlin Mitte. Im Herbst 2016 erhielt er das erstmals vergebene Internationale Musikstipendium der Stiftung Kunst & Musik für Dresden.

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Koproduktion von Dresdner Kammerchor e. V. und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stiftung deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Stiftung Kunst und Musik für Dresden.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden

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