Festspielhaus Hellerau

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Meryem Jazouli (Marokko), Performing Arts, Residenz 23. Juni – 7. Juli 2017

Meryem Jazouli (Marokko), Performing Arts, Residenz 23. Juni – 7. Juli 2017

mit Malika Zarra (Sound, Sängerin), Younes Anzane (Dramaturg)

Titel der neuen Produktion:
Folkah!


Die marokkanische Tänzerin und Choreografin Meryem Jazouli wurde von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden für eine Residenz nach Deutschland eingeladen. Während ihrer Residenz entwickelt sie gemeinsam mit Malika Zarra und Younes Anzane ihr neues Stück "Folkah!" Melchior Delaunay wird das Team als Lichtdesigner und Mehryl Levisse Kostümbildnerin unterstützen.

"Folkah!" kreiert eine Bewegungssprache, die auf ein getanztes Erbe zurückgreift. Ausgehend von einem Sahara-Tanz (Guedra) soll eine Geschichte die Geschichte (neu) erfinden. Der mit Symbolik aufgeladene Guedra-Tanz spiegelt traditionsgemäß epische Fabeln oder höfische Gedichte. Dabei porträtiert der „Guedra“ ein ganzes Volk durch präzise Finger- und Augenbewegungen. An dieser Stelle webt die Performance von "Folkah!" Verknüpfungen und Erweiterungen ein, die auf eine Dekonstruktion des traditionellen Tanzes abzielen. Die Darstellerinnen enthüllen ihre Körper und Anwesenheit irgendwo zwischen Traum und Unbewusstem, Gedächtnis und Überlagerungen. Das Projekt hat zum Ziel zwei Performerinnen, tanzend und singend, in einer gemeinsamen Folklore zu vereinen.

PRODUKTION
„Folkah!“ ist eine Produktion von Espace Darja (Casablanca, Marokkoo) in Koproduktion mit Moussem – Brussels Nomadic Arts Center (Brüssel, Belgien) und Afrikayna – Africa Art Lines Funds for mobility. Die Produktion wird durch Residenzen unterstützt von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden, Deutschland) und Ecole des Sables (Toubab Dialo, Senegal)

PREMIERE
TBA

Meryem Jazouli ist eine marokkanische Tänzerin und Choreografin. Sie lebt und arbeitet seit 1997 in Casablanca. Nach dem Tanzstudium in Paris und Bühnenerfahrung in mehreren Companies kehrte sie nach Marokko zurück, wo sie als freischaffende Choreografin eigene Stücke erarbeitet. Dazu zählen u.a.: „Temps de chien“, „La robe de Tantale“, „Kelma...un cri à la mère“ und „Contessa“

Europäisches Zentrum der Künste Dresden