Festspielhaus Hellerau

Cindy Hammer erhält Arras-Preis 2013

Am 19. September erhält die Dresdner Tänzerin und Choreografin Cindy Hammer den diesjährigen Kunstpreis der Hanna Johannes Arras Stiftung 2013. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich wechselnd an Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten vergeben.

Die Verleihung des Arras-Preises findet am Donnerstag, den 19. September 2013, 21 Uhr im Festspielhaus Hellerau statt. Cindy Hammer zeigt im Rahmen der Preisverleihung die halbstündige Arbeit Wankuku. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

"Cindy Hammers tänzerischer Ausdruck ist gleichermaßen eigenwillig wie präzise und eindrucksvoll. Dabei überzeugt sie nicht nur als Tänzerin, sondern entwickelt auch in ihren choreografischen Arbeiten ungewöhnliche Bildwelten, die sich nachdrücklich in das Bildgedächtnis des Zuschauers einprägen und ihne gefangen nehmen", erklärt die Jury ihre Wahl.

Cindy Hammer gehört zu jener Generation junger Tanzschaffender in Dresden, die mit Vehemenz dazu beitragen, dass Dresden wieder als Tanzstadt sichtbar wird. Die Tänzerin und Choreografin wurde 1989 geboren und erhielt 2010 ihr Diplom im Fachbereicht Bühnentanz ander Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Bereits seit 2007 arbeitet sie auch choreofrafisch, 2009 erhielt sie das Arnhold-Esther-Seligmann Stipendium beim American Dance Festival.
In den vergangenen drei jahren sind drei abendfüllende Bühnenproduktionen und fünf Kurzstücke sowie mehrere Kurzfilme entstanden. Neben eigenen Stücken arbeitet und tanzt Cindy Hammer regelmäßig auch für Choreografinnen wie Avatâra Ayuso, Nora Schott und Rosie Herrera.

Der Kunstpreis der Hanna Johannes Arras Stiftung dient der Förderung von Künstlern und Projekten der Kunst im Raum Dresden. Der Preis versteht sich als Stipendium und möchte Künstler in Ihrer kreativen Arbeit unterstützen.

Der Preis wird jährlich wechselnd auf den Gebieten der Musik, Literatur, der bildenden, gestaltenden oder angewandten Künste verliehen.

Namensgeber der Stiftung sind die Großeltern Hanna und Johannes Arras, die einst in Dresden ihren Wirkungskreis hatten. Ihnen ist die Stiftung gewidmet, sie versteht sich als Dank an die Großeltern und zugleich als Dank an die Stadt Dresden. Mit der Verleihung des Preises möchte die Familie zum Ausdruck bringen, welche Verbundenheit auch heute noch mit der Stadt Dresden besteht.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden