Festspielhaus Hellerau

Das Festspielhaus Hellerau wird zum Modern-Dance-Tempel

Bernd Klempnow, Gabriele Gorgas und Uwe Salzbrenner ziehen in der Sächsischen Zeitung vom 18. Juli 2011 eine Bilanz der Spielzeit 2010/11 in Sachsen mit dem Schwerpunkt Tanz. HELLERAU findet darin durchgehend Erwähnung:

"Dresden hat sich als Stadt des Tanzes weiter geformt, bietet im Festspielhaus Hellerau eine verrückte Gastspielmixtur, zudem mit Linie 08 eine Hellerau-Brücke für die freie Tanzszene."

"Hellerau hat wieder einen Ruf! Das Festspielhaus im Norden Dresdens bot in rascher Folge ein vorzügliches Gastspielprogramm, das sich aus dem Angebot der ganzen Welt bedient. Die Spannweite reicht von Choreografien, die den Tanz infrage stellen bis zu jenen, die ihn sorgsam restaurieren. Der Effekt: Das Publikum kommt."

Besonderen Eindruck hinterließen unter anderem die Belgier Peeping Tom:
"32, Rue Vandenbranden ist bestes Theater. Grandios die Schlangenmenschentricks, mit denen die Tänzer mühelos von drinnen nach draußen gelangen."

Sowie Helena Waldmanns Stück revolver besorgen:
"Berührend und krass war das Solo revolver besorgen als Gastspiel im Festspielhaus Hellerau mit Brit Rodemund in der Inszenierung von Helena Waldmann. Zuweilen schwer auszuhalten, provokant real, aber auch eindringlich, irritierend, eine Metapher auf unwiederbringliche Persönlichkeitsdefizite."

Europäisches Zentrum der Künste Dresden