Festspielhaus Hellerau

Fremd - 8. Festival "Politik im Freien Theater"

Fremd – 8. Festival „Politik im Freien Theater“ zeigt 16 herausragende freie Theaterproduktionen aus Deutschland und Europa vom 27.10. bis 6.11. 2011 im Staatsschauspiel Dresden, in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und an anderen Plätzen der Stadt.

Mit:

Yan Duyvendak / Omar Ghayatt / Nicole Borgeat Made in Paradise
Nurkan Erpulat und Jens Hillje Verrücktes Blut Frei nach einem Motiv aus dem Film „Heute trage ich Rock“ („La Journée de la Jupe“) von Jean-Paul Lilienfeld
Rodrigo García – La Carnicería Teatro Versus
Gob Squad Before your very eyes
God’s Entertainment Passantenbeschimpfung
nach Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ Hajusom / Viktor Marek / Ashraf Sharif Khan Hajusom in Bollyland
Heimathafen Neukölln ArabQueen oder Das andere Leben nach dem Roman von Güner Yasemin Balci
Institut für Hybridforschung Furry Species
Chris Kondek und Christiane Kühl Money – It Came From Outer Space
Hans-Werner Kroesinger Darfur. Mission incomplete.
Michikazu Matsune Zeichensturm
Kornél Mundruczó Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein – Nehéz istennek lenni
Christoph Schlingensief Via Intolleranza II
She She Pop und ihre Väter Testament - Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear
Turbo Pascal Ich bin nicht wirklich die Gefahr
Ann Liv Young Cinderella

Was ist fremd? Wo und wie finde ich es, wie begegne ich ihm, wie begegnet es mir? Wie viel Fremdes steckt im scheinbar Vertrauten? Ist die und das Fremde gar nicht weit weg? – Diesen und darüber hinaus weisenden Fragen widmet sich im Herbst das Festival „Politik im Freien Theater“. Es ist das wichtigste Festival für politisches Theater in Deutschland. Eine sechsköpfige Jury hat elf herausragende Stücke aus dem deutschsprachigen Raum und fünf internationale Produktionen eingeladen. Neben den vielfältigen Gastspielen, die eine große Bandbreite an inhaltlichen Fragestellungen und ästhetischen Handschriften bieten werden, erwartet Sie ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Foren, Diskussionen und Performances im öffentlichen Raum. Darüber hinaus wird ein umfangreiches Schulprogramm angeboten. Das Festival „Politik im Freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb zeigt seit 1988 in dreijährigem Turnus in stets wechselnden Städten Theaterproduktionen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und seit einigen Jahren auch internationale Produktionen.

Das Festival präsentiert an elf Tagen insgesamt 16 herausragende freie Theaterproduktionen aus dem europäischen und deutschen Raum, die allesamt vorher noch nicht in Dresden zu sehen waren. Erstmals hat für diese Ausgabe des Festivals eine Jury die Auswahl kuratiert. Dr. Christel Weiler (FU Berlin), Haiko Pfost (brut Wien), Christian Rakow (nachtkritik) und Carmen Mehnert (HELLERAU), Christof Belka (Staatsschauspiel Dresden) und Milena Mushak (bpb) haben aus rund 180 Bewerbungen elf deutsche und vier internationale Produktionen ausgewählt. Alle Produktionen werden in der Zeit vom 27.10. bis 6.11. jeweils zwei mal entweder im Kleinen Haus des Staatsschauspiels, in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste oder an anderen Orten im öffentlichen Raum zu sehen sein. Zum Abschluss des Festivals vergibt die Bundeszentrale für politische Bildung eine Gastspielförderung in Höhe von 15.000 Euro an eine der Produktionen des Festivals. Ausgewählt wird diese Produktion von einer vierköpfigen Jury. Eine Gastspielförderung in Höhe von 10.000 Euro wird vom Goethe-Institut an eine herausragende deutsche Produktion vergeben.

Neben den Inszenierungen wird sich ein umfangreiches Rahmenprogramm dem Thema „Fremd“ aus unterschiedlichen Perspektiven annähern. Projekte und Workshops mit Schulen wird es im Festivalzeitraum ebenso geben wie Kunstaktionen, Filmprogrammen und Diskussionsveranstaltungen.

Erstmals seit 1993 ist mit dieser Kooperation zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Staatsschauspiel Dresden und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden das renommierte Festival Politik im Freien Theater nun wieder in Dresden zu Gast.

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Europäisches Zentrum der Künste Dresden