Festspielhaus Hellerau

Steigende Auslastung, sinkende Preise

Im ersten Halbjahr 2011 konnte HELLERAU bereits fast so viele Zuschauer begrüßen wie im gesamten Jahr 2010. Ca. 15.000 Besucher kamen ins Festspielhaus, das entspricht einer Auslastung von 88 Prozent. Im Jahr 2010 betrug die Auslastung 67 Prozent. Auch die Zahl der Veranstaltungen ist gestiegen. Neben den großen Abendveranstaltungen mit Gastspielen von Kompanien und Ensembles von internationalem Rang haben sich die Reihe Linie 08 der freien Dresdner Tanzszene und der Dienstagssalon als Plattform für die lokale Musikszene etabliert. "HELLERAU ist auf dem besten Weg, in der Stadt anzukommen", so der künstlerische Leiter Dieter Jaenicke.
Noch mehr Publikumszuwachs verspricht man sich in HELLERAU auch von einer Neuerung. Der Stadtrat hat einem flexibleren Preissystem zugestimmt, das eine größere Bandbreite an Eintrittspreisen erlaubt. Die nun oft günstigeren Preise sind ein großer Vorteil, so sieht es auch Dieter Jaenicke: "Wir haben ein überdurchschnittlich junges Publikum, das wir mit den neuen Preisen hoffentlich noch öfter ins Haus locken."
Durch das vom Dresdner Stadtrat genehmigten neuen Preissystem kommt zu den bisher festen Preisen von 19, ermäßigt 10 Euro für Veranstaltungen im Großen Saal nun für weniger aufwendige Produktionen bzw. Produktionen mit stark experimentellem Charakter eine zweite Kategorie von 15, ermäßigt 7 Euro hinzu.

Zur Eröffnung von TonLagen wird dann auch die komplett restaurierte Fassade des Festspielhauses übergeben. Der Festivalschwerpunkt ist in diesem Jahr dem amerikanischen Komponisten Steve Reich anlässlich seines 75. Geburtstages gewidmet. Steve Reich wird selbst nach HELLERAU kommen.

An TonLagen schließt sich vom 27. Oktober bis zum 6. Novermber das 8. Festival Politik im freien Theater an, das HELLERAU gemeinsam mit der Staatsschauspiel Dresden und der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet. 2012 wird HELLERAU dann vier Tage lang das Zentrum der deutschen Tanzszene sein, wenn im Februar die Tanzplattform Deutschland 2012 stattfindet.

PM zur Auslastung und den neuen Preisen zum Download

Europäisches Zentrum der Künste Dresden