Festspielhaus Hellerau

Konzert für 50 Windgongs und kleines Ensemble


Windgongs geraten in Schwingung, wenn ein Geräusch oder Ton erklingt. In China sind sie Teil einer uralten Tradition, im modernen europäischen Orchester werden gelegentlich einzelne Windgongs als Teil des Schlagwerks verwendet. In Moritz Gagerns Werk entsteht aus 50 Windgongs ein eigenwilliges, mikrotonales Instrument, das von den Musikern direkt und indirekt bespielt wird. Die Tamtams reagieren auf das Ensemble, indem sie mitsingen. Das Ensemble reagiert auf die Tamtams, indem es deren komplexe und obertonreiche Klänge aufgreift und fortspinnt.

Die Klangstruktur der Windgongs bildet das musikalische Ausgangsmaterial. Ihre Funktion als Quelle von neuem Tonmaterial ist ebenso zentral für das Konzert wie die spezifische Hängung. So entstehen gleichzeitig eine Rauminstallation und ein völlig neuartiges Instrument.

Außerhalb der Konzertzeiten ist der hängende Tamtamgarten eine Installation, in der der Besucher tonangebend in einen ungewöhnlichen Dialog tritt, sobald er die Stimme erhebt, Geräusche macht, oder die Becken selbst anschlägt.

Elfa Run Kristinsdottir Geige | Lea Rahel Bader Cello | Damir M. Bacikin Trompete | Theo
Nabicht
Bassklarinette/Kontrabassklarinette | Matthias Engler, Friedemann Werzlau Windgongs/Schlagzeug | Moritz Gagern Musikalische Leitung

Sa. 04.09. 20:00 Uhr // URAUFFÜHRUNG // Eintritt 19/10 €
So. 05.09. 11:00 Uhr // Konzert // Eintritt 19/10 €
So. 05.09. 12 – 18 Uhr // Begeh- und bespielbare Installation //
Großer Festspielsaal // Eintritt frei

Europäisches Zentrum der Künste Dresden